U-Bahnhof Alter Teichweg

Der U-Bahnhof Alter Teichweg ist eine Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U1 im Stadtteil Dulsberg. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „AT“.

Die Station liegt unter der Nordschleswiger Straße im Bereich der Kreuzung mit dem namensgebenden Alten Teichweg. Die beiden etwa 120 Meter langen Seitenbahnsteige befinden sich in zweifacher Tieflage in einem gemeinsamen hohen Tunnel mit tragenden Säulen zwischen den Gleisen. Am Nordende führen feste Treppen und Rolltreppen zu einem Verteilergeschoss in einfacher Tieflage. Diese ist über vier weitere Treppen von der Oberfläche zu erreichen.

Zwischen den Treppen zu den Bahnsteigen befindet sich über den Gleisen eine Kanzel zur Abfertigung der Züge durch einen Haltestellenwärter. Nachdem diese Aufgabe bei der Hamburger U-Bahn seit den 1990er Jahren durch den Fahrer selbst übernommen wird, ist die Kanzel heute außer Funktion und wird nicht mehr benutzt.

Die Station wurde nach Entwürfen des Architekten Fritz Trautwein gebaut.

Die Haltestelle Alter Teichweg wurde als Teil des letzten Abschnitts der sogenannten Wandsbeker U-Bahn errichtet. Der Bau begann hier im Jahr 1961. Im August 1963 konnte der U-Bahnhof in Betrieb genommen werden. Größere Umbaumaßnahmen wurden an dieser Station seitdem nicht durchgeführt, so dass sie sich noch weitgehend im Ursprungszustand befindet. Lediglich die Fahrkarten-Verkaufsstelle und die Sperrenanlage in der Verteilerebene sind verschwunden. Die ersten Einzelpreis-Fahrkartenautomaten für die verschiedenen Preisstufen dort wurden durch zwei Mehrpreis-Automaten ersetzt.

Am Südende der Bahnsteige wurde – nach dem Brand im Berliner U-Bahnhof Deutsche Oper, bei dem der Fluchtweg zum einzigen Ausgang der Station abgeschnitten war – ein Notausgang geschaffen. Er befindet sich am Bahnsteig Richtung Wandsbek-Gartenstadt. Vom anderen Bahnsteig aus ist der Notausstieg über einen Notgleisübergang erreichbar, für den die Stromschiene unmittelbar hinter den Bahnsteig kurz unterbrochen ist

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Es besteht Übergang zur Schnellbus-Linie 39 (Teufelsbrück, Fähre –  Elbgaustraße – Hagenbecks Tierpark –  Lattenkamp –  Hamburg Airport – Wandsbek Markt) und der Metrobus-Linie 23 (Niendorf Markt – Barmbek – Dulsberg – Wandsbek Markt – Billstedt). Die Anlage verfügt über insgesamt 58 Radstellplätze für Bike and ride, davon befinden sich 4 in abschließbaren, vermieteten Boxen und 54 unter freiem Himmel an Bügeln

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Etwa 150 m vom U-Bahnzugang entfernt besteht eine Station von Stadtrad Hamburg.

Liste der Kulturdenkmäler in Bechtolsheim

In der Liste der Kulturdenkmäler in Bechtolsheim sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Bechtolsheim aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 8. Dezember 2015).

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;| Alsheim | Alzey | Armsheim | Bechenheim | Bechtheim | Bechtolsheim | Bermersheim | Bermersheim vor der Höhe | Biebelnheim | Bornheim | Dintesheim | Dittelsheim-Heßloch | Eckelsheim | Eich | Ensheim | Eppelsheim | Erbes-Büdesheim | Esselborn | Flomborn | Flonheim (Ortsteil: Uffhofen) | Flörsheim-Dalsheim | Framersheim | Freimersheim | Frettenheim | Gabsheim | Gau-Bickelheim | Gau-Heppenheim | Gau-Odernheim (Ortsteil: Gau-Köngernheim) | Gau-Weinheim | Gimbsheim | Gumbsheim | Gundersheim | Gundheim | Hamm am Rhein | Hangen-Weisheim | Hochborn | Hohen-Sülzen | Kettenheim | Lonsheim | Mauchenheim | Mettenheim | Mölsheim | Monsheim | Monzernheim | Mörstadt | Nack | Nieder-Wiesen | Ober-Flörsheim | Offenheim | Offstein | Osthofen | Partenheim | Saulheim | Schornsheim | Siefersheim | Spiesheim | Stein-Bockenheim | Sulzheim | Udenheim | Vendersheim | Wachenheim | Wahlheim | Wallertheim | Wendelsheim | Westhofen | Wöllstein | Wonsheim | Wörrstadt (Stadtteil: Rommersheim)

Auf das, was wir lieben

Auf das, was wir lieben ist ein französisches Gesellschaftsdrama von Maurice Pialat aus dem Jahr 1983.

Suzanne ist 16 Jahre alt und verbringt ihre Sommerferien mit Freunden im Ferienlager. Hier probt sie Man spielt nicht mit der Liebe von Alfred de Musset ein. Ihr älterer Bruder unternimmt mit ihr eine Bootsfahrt und glaubt sie vor Ort wohlbehütet. Suzanne entwischt jedoch ein ums andere mal aus dem Ferienlager und trifft sich heimlich mit ihrem Freund Luc, mit dem sie jedoch nie schläft. Abends beim Tanz lernt sie einen Amerikaner kennen, den sie zwar kaum kennt, mit dem sie jedoch noch in derselben Nacht schläft. Am Morgen hat sie ein schlechtes Gewissen wegen Luc und ist verblüfft, dass der Amerikaner so tut, als kenne er sie nicht. Bald sind die Ferien vorüber. Suzanne lebt wieder zu Hause, wo ihr Vater Pelze verarbeitet. Ihm hilft ihr Bruder Robert, der jedoch eigentlich lieber schreibt. Der Vater findet, dass Robert Talent hat.

Luc trennt sich spontan von Suzanne, die sich schnell mit dem Jungen Bernard tröstet. Mit ihm geht sie aus und schläft mit ihm, während sie ihrer Familie sagt, dass sie mit Freunden ins Kino gehe. Als sie nach Mitternacht heimkehrt, ist ihr Vater noch wach. Beide sprechen miteinander, so erfährt Suzanne nicht nur, dass ihr Vater längst von ihrer Liebschaft weiß, sondern auch, dass er die Familie verlassen wird, hat er doch eine Geliebte. Kurz darauf wissen auch Suzannes Mutter und Bruder, dass der Vater die Familie verlässt.

Luc will wieder mit Suzanne zusammenkommen, doch erklärt sie ihm, dass sie nie mit ihm schlafen könne und er sie in Ruhe lassen soll. In der Familie hat Robert die dominante Stellung übernommen, zumal die Mutter nach dem Weggang des Vaters sehr labil geworden ist und mit Selbstmord droht. Suzannes zunehmend rebellische und abweisende Art und ihre entstehenden Konflikte mit ihrem Bruder, der ihren lockeren Lebenswandel mit allen Mitteln unterbinden will, belasten die Familie immens. Robert schlägt seine Schwester immer häufiger, um die Mutter vor ihr und ihrem Hass zu schützen. Suzanne reagiert auf ihre Weise, bleibt von zu Hause weg und geht auf Feiern mit Freunden. Nachdem ein Familienstreit eskaliert ist, erklärt Suzanne, wie schon früher erneut ins Internat gehen zu wollen, halte sie das Zusammenleben mit ihrer Mutter doch nicht aus. Das Liebeskarussell dreht sich weiter, so kommt Suzannes Freundin Anne mit Luc zusammen, während Suzanne in Jean-Pierre einen neuen Freund findet. Mit ihm ist es ihr ernster. Obwohl sie auch ihn nicht liebt, ja möglicherweise wie alle vorherigen Freunde gar nicht lieben kann, heiraten beide nach einer Weile. Sechs Monate nach der Hochzeit sind beide mit Robert und seiner Frau, der Mutter und weiteren Freunden der Familie in der Wohnung, als plötzlich der Vater erscheint und beginnt, die Wohnung vermessen zu lassen. Er will sie verkaufen. Es kommt zur familiären Konfrontation, in deren Verlauf sich Suzanne auf die Seite ihres Vaters stellt. Es wird zudem deutlich, dass Suzanne im Gegensatz zum Rest der Familie nie mit dem Vater gebrochen hatte, sondern ihn regelmäßig besuchte. Die Mutter weist den Vater aus der Wohnung.

Einige Zeit später besucht Suzanne ihren Vater. Sie hat einen Koffer dabei und eröffnet ihm, dass sie für mehrere Monate nach San Diego gehen wird. Nicht ihr Ehemann begleitet sie, sondern ihr Freund Michel. Der Vater rät ihr, am besten in San Diego zu bleiben. Er besteigt den Bus, während Suzanne mit Michel ins Flugzeug steigt. Selbst hoch in den Wolken sieht Suzanne nicht zufrieden aus.

Auf das, was wir lieben wurde unter anderem in Paris und Hyères gedreht. Der Film kam am 16. November 1983 in die französischen Kinos und lief im Februar 1984 auf der Berlinale 1984. Der Film kam nicht in die deutschen Kinos, sondern wurde erstmals am 7. Juli 1986 im ZDF gezeigt.

Im Film ist mehrfach The Cold Song von Henry Purcell zu hören

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; der Titel wird dabei von Klaus Nomi gesungen. Es war einer der ersten Filme von Sandrine Bonnaire, die zum Zeitpunkt der Premiere 16 Jahre alt war.

Für den film-dienst war Auf das

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, was wir lieben ein „formal und inhaltlich durchaus ernstzunehmendes, diskussionswertes Porträt einer Halbwüchsigen, deren Gefühle durch die neuen Moralvorstellungen alles andere als vereinfacht werden.“ Der Film bleibe dabei jedoch an der Oberfläche und verliere sich in „pseudophilosophischer Vieldeutigkeit“. Für Cinema war der Film ein „schmerzhaft intensives Werk über dysfunktionale Beziehungen […] rau und konfrontativ“.

Maurice Pialat gewann 1983 für Auf das, was wir lieben den Louis-Delluc-Preis. Der Film lief 1984 auf der Berlinale im Wettbewerb um den Goldenen Bären und gewann im selben Jahr den César in der Kategorie Bester Film. Sandrine Bonnaire wurde zudem mit einem César in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Eine César-Nominierung erhielt Maurice Pialat in der Kategorie Beste Regie. Auf dem Chicago International Film Festival war der Film 1984 für einen Gold Hugo nominiert.

Arnay-le-Duc

Arnay-le-Duc ist eine französische Gemeinde mit 1509 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Côte-d’Or in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie gehört administrativ zum Arrondissement Beaune und ist Hauptort des gleichnamigen Kantons Arnay-le-Duc.

Die Gemeinde liegt rund 50 Kilometer südwestlich von Dijon am Oberlauf des Flusses Arroux. Nachbargemeinden sind:

Agencourt | Allerey | Aloxe-Corton | Antheuil | Antigny-la-Ville | Arcenant | Arconcey | Argilly | Arnay-le-Duc | Aubaine | Aubigny-en-Plaine | Aubigny-la-Ronce | Auvillars-sur-Saône | Auxant | Auxey-Duresses | Bagnot | Bard-le-Régulier | Baubigny | Beaune | Bellenot-sous-Pouilly | Bessey-en-Chaume | Bessey-la-Cour | Beurey-Bauguay | Blancey | Blanot | Bligny-lès-Beaune | Bligny-sur-Ouche | Boncourt-le-Bois | Bonnencontre | Bouhey | Bouilland | Bousselange | Bouze-lès-Beaune | Brazey-en-Morvan | Brazey-en-Plaine | Broin | Censerey | Chailly-sur-Armançon | Chamblanc | Champignolles | Charrey-sur-Saône | Chassagne-Montrachet | Châteauneuf | Châtellenot | Chaudenay-la-Ville | Chaudenay-le-Château | Chaux | Chazilly | Chevigny-en-Valière | Chivres | Chorey-les-Beaune&nbsp

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;| Civry-en-Montagne | Clomot | Colombier | Combertault | Comblanchien | Commarin | Corberon | Corcelles-les-Arts | Corgengoux | Corgoloin | Cormot-le-Grand | Corpeau | Créancey | Crugey | Culètre | Cussy-la-Colonne | Cussy-le-Châtel | Diancey | Ébaty | Échenon | Échevronne | Écutigny | Éguilly | Esbarres | Essey | Flagey-Echézeaux | Foissy | Franxault | Fussey | Gerland | Gilly-lès-Cîteaux | Glanon | Grosbois-lès-Tichey&nbsp

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;| Ivry-en-Montagne | Jallanges | Jouey | Jours-en-Vaux | La Bussière-sur-Ouche | La Rochepot | Labergement-lès-Seurre | Labruyère | Lacanche | Ladoix-Serrigny | Lanthes | Laperrière-sur-Saône | Le Fête | Lechâtelet | Levernois | Liernais | Longecourt-lès-Culêtre | Losne | Lusigny-sur-Ouche | Maconge | Magnien | Magny-lès-Aubigny | Magny-lès-Villers | Maligny | Manlay | Marcheseuil | Marcilly-Ogny | Marey-lès-Fussey | Marigny-lès-Reullée | Martrois | Mavilly-Mandelot | Meilly-sur-Rouvres | Meloisey | Ménessaire | Merceuil | Meuilley | Meursanges | Meursault | Mimeure | Molinot | Montagny-lès-Beaune | Montagny-lès-Seurre | Montceau-et-Écharnant | Monthelie | Montmain | Montot | Mont-Saint-Jean | Musigny | Nantoux | Nolay | Nuits-Saint-Georges | Pagny-la-Ville | Pagny-le-Château | Painblanc | Pernand-Vergelesses | Pommard | Pouilly-en-Auxois | Pouilly-sur-Saône | Premeaux-Prissey | Puligny-Montrachet | Quincey | Rouvres-sous-Meilly | Ruffey-lès-Beaune | Saint-Aubin | Saint-Bernard | Sainte-Marie-la-Blanche | Sainte-Sabine | Saint-Jean-de-Losne | Saint-Martin-de-la-Mer | Saint-Nicolas-lès-Cîteaux | Saint-Pierre-en-Vaux | Saint-Prix-lès-Arnay | Saint-Romain | Saint-Seine-en-Bâche | Saint-Symphorien-sur-Saône | Saint-Usage | Samerey | Santenay | Santosse | Saussey | Savigny-lès-Beaune | Savilly | Semarey | Seurre | Sussey | Tailly | Thoisy-le-Désert | Thomirey | Thorey-sur-Ouche | Thury | Tichey | Trouhans | Trugny | Vandenesse-en-Auxois | Vauchignon | Veilly | Veuvey-sur-Ouche | Vianges | Vic-des-Prés | Viévy | Vignoles | Villars-Fontaine | Villebichot | Villers-la-Faye | Villiers-en-Morvan | Villy-le-Moutier | Volnay | Vosne-Romanée | Voudenay | Vougeot

Patricia Jost

Patricia Jost (* 23. Dezember 1993 in Brig) ist eine ehemalige Schweizer Biathletin.

Sie startete für den Skiclub Obergoms und wechselte 2009 nach Anfängen im Skilanglauf zum Biathlon. 2012 war sie am Sieg der Frauenstaffel bei den nationalen Meisterschaften im Skilanglauf beteiligt. Ihren grössten internationalen Erfolg feierte sie als Juniorin mit dem Titelgewinn in der Verfolgung der Biathlon-Europameisterschaften 2013.

Patricia Jost begann ihren sportlichen Werdegang im Skilanglauf und wurde in der Saison 2008/2009 nationale Vizemeisterin der unter 16-Jährigen (U16). In derselben Altersklasse erreichte sie den vierten Gesamtrang der Wettkampfserie Helvetia Nordic Trophy für Nachwuchssportler. Zur Folgesaison wechselte sie zum Biathlonsport und wurde nach drei Siegen im RWS Swiss-Cup in den C-Kader Jugend des Verbandes Swiss-Ski aufgenommen. Nach weiteren Erfolgen im RWS Swiss-Cup in der Saison 2010/2011 nahm sie Ende Februar 2011 am Europäischen Olympischen Jugendfestival in Liberec teil und schaffte als bestes Resultat Rang 11 im Einzel. In derselben Disziplin feierte sie am 10. März 2011 ihr Debüt im IBU-Cup in Annecy-Le Grand-Bornand mit Platz 42. Im Sprint- und Verfolgungsrennen lief sie auf den Rängen 33 und 28 ins Ziel. Ende März 2011 wurde sie zudem Schweizer Jugendmeisterin im Sprint und Massenstart und gewann die Gesamtwertung im RWS Swiss-Cup. Nach Saisonende stieg sie in den C-Kader der Juniorinnen auf.

Nachdem Jost Mitte Dezember 2011 den zweiten Sprint beim Alpencup in Pokljuka für sich entscheiden konnte, erreichte sie nach dem Jahreswechsel bei den Junioreneuropameisterschaften in Osrblie drei Top-20-Platzierungen in Einzel, Sprint und Verfolgung. An der Seite von Elisa Gasparin, Gaspard Cuenot und Kevin Russi kam sie darüber hinaus mit der Schweizer Mixed-Staffel auf Rang fünf. Ende Februar 2012 musste sie zum Auftakt der Juniorenweltmeisterschaften in Kontiolahti sowohl im Einzelwettkampf als auch im Staffelrennen krankheitsbedingt pausieren. In Sprint und Verfolgung errang sie später die Plätze 33 und 26. Nach den guten Leistungen bei den vorangegangenen Titelkämpfen qualifizierte sich Jost für die Weltmeisterschaften in Ruhpolding, obwohl sie zuvor noch nie ein Weltcup-Rennen bestritten hatte

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. Der Verband nominierte die 18-Jährige zusammen mit den beiden Juniorinnen Elisa Gasparin und Irene Cadurisch neben der etablierten Teamkollegin Selina Gasparin aus strategischen Gründen, um die Ausgangslage für die angestrebte Erhöhung der Startplatzkontingente bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi zu verbessern. Im ersten WM-Rennen ihrer Karriere belegte Jost am 3. März 2012 mit fünf Schiessfehlern Rang 103 im Sprint. Vier Tage danach beendete sie das Einzel mit zwei Fehlern im stehenden Anschlag auf Platz 74. Als Schlussläuferin der ersten Schweizer Frauenstaffel bei einer Grossveranstaltung wurde sie als 21. von 26 gestarteten Nationen wegen Überrundung aus dem Rennen genommen. Zum Saisonabschluss verteidigte sie ihre Jugendtitel im Sprint und Massenstart bei den Schweizer Meisterschaften und siegte am 1. April 2012 bei den nationalen Titelkämpfen im Skilanglauf in Realp gemeinsam mit Michèle Garbely und Flurina Volken in der 3 x 5 km-Staffel. Zwei Tage zuvor hatte sie bereits den Titel im Sprint der U20-Frauen gewonnen.

Im November 2012 erhielt Jost den Oberwalliser Sport Award als Nachwuchssportlerin des Jahres. Ausserdem wurde sie in der Kategorie Mannschaft für den Schweizer Meistertitel der Skilanglaufstaffel des SC Obergoms ausgezeichnet.

Beim IBU-Cup im norwegischen Beitostølen gelang ihr am 1. Dezember 2012 mit Platz 25 im Sprintrennen das bislang beste Resultat in der kontinentalen Wettkampfserie. Nach überstandener Krankheit stieg sie Anfang Januar 2013 in den Weltcup ein und kam mit der Schweizer Frauenstaffel in Oberhof und Ruhpolding auf die Ränge 15 und 17. Im Sprint von Oberhof belegte sie als Ersatzläuferin für die erkrankte Elisa Gasparin den 71. Platz. Zum Auftakt der Juniorenweltmeisterschaften in Obertilliach wurde sie Ende Januar 2013 jeweils 19. im Sprint und in der Verfolgung. Trotz vier Schiessfehlern steigerte sie sich im Einzelrennen auf Rang 11 und erkämpfte als Schlussläuferin der Staffel neben Ladina Meier-Ruge und Aita Gasparin Platz fünf mit etwa 22 Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge. Daraufhin wurde sie wie im Vorjahr für die Weltmeisterschaften aufgeboten. Dort erreichte sie im Sprint, im Einzel und mit der Frauenstaffel die Ränge 86

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, 65 und 13. Eine Woche später gewann sie nach Platz sechs im Sprint der Juniorinnen bei den Europameisterschaften in Bansko in der anschliessenden Verfolgung den ersten internationalen Titel einer Schweizer Biathletin. Am 10. März 2013 lief sie beim 45. Engadin Skimarathon in der Altersklasse U20 auf Platz drei und in der Gesamtwertung auf Rang 23 von 1900 klassierten Frauen. Zum Ende der Saison wurde sie bei den Schweizer Meisterschaften doppelte Vizemeisterin und als erste Juniorin in den B-Kader aufgenommen.

Nach einer zwei Jahre andauernden Schambeinentzündung beendete Jost im Juli 2015 ihre sportliche Laufbahn.

Patricia Jost lebt in der Ortschaft Reckingen im Kanton Wallis. Sie erwarb an der Sportschule Kollegium Brig das Handelsdiplom und legte 2014 die Matura ab. Nach dem Karriereende nahm sie das Studium der Wirtschaft in Bern auf. Ihr jüngerer Cousin Sebastian Jost (* 1994) ist ebenfalls Biathlet.

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschliesslich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).